Katzen sind wunderschöne Tiere und in vielen Ländern gehören sie zu den beliebtesten Haustieren. Wenn Ihre Katze jedoch nicht kastriert wurde, sollten Sie sich mit den Anzeichen einer Schwangerschaft bei Katzen auskennen. Wenn Sie Ihre Katze vor Kurzen mit einem Kater paaren haben lassen, dann sind die Symptome natürlich voraussehbar. Wenn Ihre Katze jedoch ohne Ihr Wissen für Nachwuchs sorgt, sollten Sie dazu in der Lage sein, die Anzeichen zu erkennen.
Eine trächtige Katze weist körperliche Veränderungen sowie Veränderungen in ihrem Verhalten auf. Man kann die Schwangerschaft jedoch nicht mithilfe eines Blut- oder Urintests feststellen, wie das beim Menschen der Fall ist. Eine gesunde Katze kann von 60 bis zu 70 Tagen trächtig sein und wird dabei die folgenden Symptome aufweisen:
- Rosa Zitzen: Eines der geläufigsten und auffälligsten Schwangerschaftsanzeichen ist das Anwachsen und die Farbveränderung der Zitzen der Katze. Die Zitzen werden anschwellen und größer also sonst sein. Dieses Symptom tritt normalerweise in der dritten Schwangerschaftswoche auf.
- Unregelmäßige Rolligkeit: Sie sollten auch darauf achten, ob Ihre Katze nicht rollig wird, wenn sie es sein sollte oder wenn die Rolligkeit verfrüht oder verspätet auftritt. Sie sollten dabei beachten, dass Katzen auch während der Schwangerschaft rollig werden können.
- Gewichtszunahme: In der fünften Schwangerschaftswoche wird die Katze soviel an Gewicht zugenommen haben, dass ihre Trächtigkeit nicht mehr zu verbergen ist. Sie sollten jedoch niemals versuchen, den Bauch der Katze abzutasten, um die Kätzchen zu spüren. Ansonsten könnten Sie eine Fehlgeburt einleiten oder die ungeborenen Kätzchen verletzen.
- Großer Appetit: Eine werdende Katzenmutter frisst mehr. Nach 23-25 Tagen nach der Befruchtung wird der gesteigerte Appetit und das größere Interesse an Futter offensichtlich sein.
- Schwangerschaftsübelkeit: Trächtigen Katzen ist manchmal übel, genauso wie schwangeren Frauen. Die Katze wird manchmal kein Interesse am Futter haben oder erbrechen. Außerdem könnte Sie auch leicht reizbar oder sehr ruhig sein. Die Schwangerschaftsübelkeit ist jedoch normal und sollte kein Grund zur Besorgnis sein.
- Wurfplatz: Die Vorbereitung auf die Ankunft des Nachwuches ist ein Verhalten, das alle Tiere aufweisen. Und auch Ihre Katze wird sich nach einem geeigneten Wurfplatz umschauen. Sie wird durchs Haus laufen und nach einem warmen und sicheren Platz für die Geburt suchen. Dieses Verhalten ist normalerweise recht auffällig, da sich die Katze an ungewöhnlichen, gut versteckten Plätzen aufhalten wird. Es wird empfohlen, einer trächtigen Katze eine Wurfkiste zur Verfügung zu stellen.
- Streben nach mehr Aufmerksamkeit: Eine trächtige Katze wird anhänglicher und mehr Ihrer Aufmerksamkeit verlangen, insbesondre wenn es ihr erster Wurf ist.
- Untersuchung beim Tierarzt: Wenn Sie sich sicher sein wollen, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Sobald Ihnen eines der oben genannten Schwangerschaftsanzeichen bei Ihrer Katze auffällt, ist der Zeitpunkt dafür richtig. Der Tierarzt kann den Unterleib der Katze abtasten und mit seinen Fingern fühlen, ob Nachwuchs im Anmarsch ist. Sie sollten das jedoch nicht selbst machen. Diese Untersuchung sollte stattfinden, wenn die Katze seit 20-25 Tagen schwanger ist. Danach kann man es mit einer Ultraschalluntersuchung herausfinden. Auch eine Röntgenaufnahme kann Aufklärung schaffen, da man mithilfe dieser die Knochenstruktur der Kätzchen erkennen kann. Dieses Verfahren sollte jedoch nicht vor dem 43. Schwangerschaftstag eingesetzt werden.
Es ist relativ einfach, die zahlreichen Schwangerschaftsanzeichen bei Katzen zu erkennen. Sie müssen nur ein Auge auf Ihre Katze werfen. Wenn die Trächtigkeit bestätigt wurde, müssen Sie sich keine Sorgen mehr um Ihre Katze machen und können sich auf die Geburt vorbereiten.
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