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Das Spiel mit dem Kätzchen – die Spielregeln kennen

Es ist doch wundervoll, wenn man die Welt um einen herum beim Spielen erkundschaften kann. Kinder nehmen häufig an Spielen teil, bei denen sie sich Buchstaben, Formen oder auch Zahlen einprägen. Kätzchen stellen da keinen großen Unterschied dar – sie spielen, um die Welt zu erkundschaften und dazu zu lernen. Außerdem ermöglicht das Spielen einem Kätzchen, die Bewegungsabläufe zu üben, die es später beherrschen muss, z.B. das Heranpirschen und Jagen.

Sobald die Kätzchen ihre Augen öffnen, beginnen sie, mit ihren Geschwistern und der Mutter zu spielen. Es hilft ihnen, stärker zu werden und ihre motorischen Fähigkeiten zu entwickeln. Kätzchen kommen mit einem Jagdinstinkt zur Welt – Sie werden dieses Verhalten wiedererkennen, wenn sich ein Kätzchen instinktiv auf den sich langsam hin und her bewegenden Schwanz der Katzenmutter stürzt.

Die erste Spielregel lautet daher: Animieren Sie das Kätzchen zum Jagen und Heranpirschen. Sie können das erreichen, indem Sie sich ein Spielzeug oder einen Ball zur Hand nehmen und diesen springen lassen oder auf dem Boden herum rollen. Oder ziehen Sie einfach ein Band hinter sich her, damit es das Kätzchen „fangen“ kann. Es gibt sogar Spielsachen, in die man Leckerlis stecken kann. Dieses Spielzeug zahlt sich aus, da das Kätzchen wirklich eine Belohnung für seine außerordentlichen Leistungen erhält.

Ihr Kätzchen wird den größten Teil des Tages damit verbringen, in der Sonne ein Nickerchen zu halten. In der Nacht wird es jedoch überraschend aktiv sein. Wenn Sie nach einem langen Tag versuchen, endlich etwas Schlaf zu bekommen, werden Sie die Mätzchen des kleinen Fellballs wach halten. Viele Katzenbesitzer leiden unter der „Büffelherde in der Serengeti“, die jede Nacht um 2 Uhr an ihrem Schlafzimmer vorbeidonnert. Die Schlussfolgerung ist unsere zweite Spielregel: Kätzchen hören nicht auf zu spielen, nur weil die Besitzer ins Bett gegangen sind. Daher sollten Sie alle quietschenden Spielsachen und Glöckchen von Ihrem Schlafzimmer fern halten. Die beste Lösung ist jedoch, diese Krach machenden Spielsachen mit solchen auszutauschen, die keine Geräusche von sich geben, bevor Sie ins Bett gehen.

Die dritte Spielregel lautet: Alles kann zum Spielzeug werden. Dazu gehören auch Dinge, die gefährlich für das Kätzchen werden könnten, z.B. auch Bänder und Strickgarn oder kleine Teile, die es verschlucken könnte. Kätzchen könnten beim Spielen mit einer Plastiktüte ersticken oder sich mit einem langen Kabel erwürgen, weil sie genauso unschuldig sind wie kleine Kinder. Es ist Ihre Aufgabe, ein Auge auf den kleinen Fellball zu werfen und sicher zu stellen, dass die Spielsachen – ob nun gekauft oder adoptiert – sicher für das Kätzchen sind.

Darüber hinaus kratzen Katzen, um ihr Revier zu markieren und sich die Krallen zu schärfen. Die vierte Spielregel lautet also: Kätzchen müssen kratzen. Sie müssen ihr Kätzchen dazu animieren, an einem akzeptablen Objekt zu kratzen. Das könnte z.B. ein Kratzbaum sein. Immerhin soll das Kätzchen nicht beim Spielen kratzen. Wenn Sie Ihr Kätzchen für den Kratzbaum begeistern können, werden Sie auch Ihre wertvollen Möbel vor dem Ruin bewahren. Wenn sich das Kätzchen das Kratzen jedoch zum Spiel macht und ausprobieren möchte, was es sich alles leisten kann, wenn Sie nicht hinschauen, dann sollten Sie sich lieber Schonbezüge anschaffen.

Die letzte Regel lautet: Muntern Sie Ihr Kätzchen zum Spiel auf, indem Sie es ihm so attraktiv wie möglich machen. Sie sollten sich so oft wie möglich an diese Regel halten. Alle Kätzchen und auch alle ausgewachsenen Katzen können relativ einfach zum Spielen animiert werden. Das Spiel ist ein natürlicher Instinkt und fördert die Gesundheit und Fitness einer Katze.

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