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Das Verhalten der Katzen

Ist es nicht großartig, eine kleine, süße Miezekatze zuhause zu haben? Wenn sich eine Katze jedoch eigenartig verhält, wird sie oft verschmäht. Man muss eine Katze jedoch nicht wegsperren, nur weil sie außerhalb des Katzenklos uriniert. Sie können das Verhalten Ihrer Katze in den Griff bekommen, zuerst einmal müssen Sie jedoch verstehen, warum sich Ihre Katze so verhält.

Neben dem Markierverhalten gibt es noch eine Reihe anderer Eigenarten, die Sie zur Verzweiflung bringen könnten. Wenn mehrere Katzen gehalten werden, könnte eine aggressive Katze zum Problem werden. Diese Aggression könnte auf ein territoriales Verhalten, einen Umzug oder zu wenig Aufmerksamkeit zurückzuführen sein. Sie sollten dabei immer beachten, sich nicht in den Kampf der Katzen einzumischen, weil Sie sich ansonsten eventuell verletzen könnten.

Manchmal weist eine Katze auch eine raubtierhafte Aggressivität auf. Es handelt sich dabei eigentlich nicht um ein aggressives, sondern um ein instinktives Verhalten. Katzen sind nämlich Raubtiere! Es sollte also keine Überraschung sein, wenn sich ein Kätzchen an Sie heranpirscht und sich plötzlich auf Ihre Füße stürzt. Dieses Verhalten wird beinahe bei allen Katzen beobachtet, die nicht mit anderen Katzen zusammenleben. Wenn eine Katze keine Artgenossen zum Spielen und Ausprobieren des Jagdverhaltens hat, wird sie sich ihren Besitzern zuwenden – und diese stempeln das in der Regel als aggressives Verhalten ab.

Das Zerkratzen von Möbelstücken ist mitunter eines der unerfreulichsten Verhaltensweisen einer Katze. Diese Fellbälle könnten durchaus Ihr teures Lieblingssofa ruinieren! Haben Sie sich aber schon einmal gefragt, warum Katzen sowas machen? Wenn Sie den Hintergrund dieses Verhaltens kennen, werden Sie bestimmt nicht mehr so verärgert sein. Sie werden sogar glücklich darüber sein, sich einen Kratzbaum anzuschaffen, damit Ihre Katze sich daran die Krallen wetzen kann. Sie sollten auf keinen Fall eine Krallenamputation in Anbetracht ziehen. Das ist unmenschlich! Der Katze wird damit ein wichtiger Bestandteil ihres Körpers weggenommen. Das Schneiden der Krallen ist eine bessere Option.

Was sollten Sie machen, wenn Ihre Katze Ängste entwickelt? Angst ist gut, weil es Menschen sowie Tiere vor Gefahren entkommen lässt. Angst hilft bei der Entscheidung, ob man kämpfen oder fliehen sollte. Sie sollten sich lediglich um übermäßige Angstgefühle Gedanken machen. Eine verängstigte Katze könnte eine Phobie entwickeln, die sich negativ auf ihr Wohlsein auswirken könnte.

Eine Katze könnte drei verschiedene Phobien entwickeln. Sie könnte zum Beispiel Angst vor Menschen oder Tieren, wie z.B. Hunden oder anderen Katzen, haben. Sie könnte jedoch auch vor nicht lebenden Dingen zurück schrecken, z.B. vor lauten Geräuschen. Die dritte Phobie lässt sich auf bestimmte Situationen zurückführen, z.B. den Tierarztbesuch oder alleine gelassen werden. Sie müssen dem Angstverhalten Ihrer Katze auf den Grund gehen und schonend mit ihr umgehen. Sie sollten Ihre Katze niemals bestrafen, wenn sie vor etwas Angst hat.

Es gibt einige Katzen, die nicht gerne allein im Haus bzw. in der Wohnung zurückbleiben und eine sogenannte Trennungsangst entwickelt haben. Katzen sind zwar nicht für ihre Verbundenheit bekannt, einige hängen jedoch sehr an ihren Besitzern. Und wenn Ihre Katze dazu gehört, dann werden Sie einen schmollenden Fellball hinter Ihrer Couch wiederfinden. Es könnte auch sein, dass die Katze schreit, wenn Sie das Haus verlassen haben oder extrem aufgeregt ist, wenn Sie zurückkommen.

Die meisten Menschen haben schon Katzen gehört – wenn nicht in den eigenen vier Wänden, dann in der Nachbarschaft – die die ganze Nacht lang herumschreien. Es gibt auch „singende“ Katzen, die immer wieder miauen und miauen. Und diese werden nicht aufhören, bis sie bekommen haben, was sie möchten. Man spricht hier vom Syndrom des übermäßigen Miauens. Sie müssen sich deshalb jedoch nicht verrückt machen, dieses Problem kann relativ einfach gelöst werden. Sie dürfen einfach nicht auf das Miauen reagieren. Dieses Verhalten ist in Wirklichkeit nicht so problematisch wie stubenunreine Katzen!

Wenn Ihre Katze also das nächste Mal herumschreit, schenken Sie ihr keine Beachtung. Sie sollten ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Letzten Endes wird sie noch immer Ihr bester Gefährte sein!

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