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Der Nährstoffbedarf einer Katze

Bevor Sie eine kleine, süße Miezekatze nach Hause bringen, sollten Sie sich genauer über die Essgewohnheiten und über die richtige Ernährung einer Katze informieren. Wenn Sie einen Faible für Katzen haben, ist Ihnen sicherlich bewusst, dass Hauskatzen von Wildkatzen abstammen und daher Fleischfresser sind. Wenn eine Hauskatze selbst nach Futter suchen müsste, würde sie Nagetiere und Vögel jagen.

Die folgenden Informationen werden Ihnen Auskunft darüber geben, welche Nährstoffe Ihre Katze benötigt und wie Sie selbst Katzenfutter zubereiten können, das reich an tierischen Proteinen und Mineralien ist. Da Katzen ausschließlich Fleisch fressen, brauchen sie mindestens doppelt so viele tierische Proteine wie ein Mensch oder ein Hund.

Sie werden sich bestimmt fragen, was alles zu einer ausgeglichenen Ernährung der Katze gehört. Im nächsten Abschnitt finden Sie Informationen über die Nährstoffe, die eine Katze benötigt.

Der Nährstoffbedarf einer Katze

Wenn Sie Katzenfutter zubereiten, sollten Sie unbedingt den Nährstoffbedarf einer Katze beachten.

· Tierische Proteine: Eine Katze nimmt ein Viertel der Kalorien durch Proteine auf. Da Proteine den Hauptbestandteil des Katzenfutters ausmachen, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihrer Katze ausschließlich tierische Proteine füttern. Pflanzliche Proteine sind sehr ungesund für Katzen. Sie benötigen daher Fleischprodukte. Wenn Sie Ihrer Katze nicht ausreichend tierische Proteine oder pflanzliche Proteine füttern, werden viele gesundheitliche Probleme auftreten und außerdem werden Sie das Immunsystem und das Herz Ihrer Katze schwächen.

· Tierische Fette: Wenn Sie Ihre Katze richtig ernähren möchten, sollten Sie auch sicher stellen, dass das Katzenfutter ausreichend tierische Fette beinhaltet. Die Arachidonsäure ist eines dieser Fette, welches ausschließlich in tierischen Produkten gefunden wird. Arachidonsäure wirkt entzündungshemmend, stimuliert das Wachstum der Haut und fördert die Blutgerinnung sowie den Fortpflanzungsapparat und Magen-Darm-Trakt einer Katze, wobei letzteres wohl die wichtigste Aufgabe dieses Fettstoffs ist. Sie sollten Ihre Katze von Anfang an Futter gewöhnen, das ausreichend tierische Fette beinhaltet.

· Ballaststoffe: Ballaststoffe beugen einer Darmträgheit vor. Die meisten Katzen, die nicht genug Ballaststoffe erhalten, leiden oft an Verstopfung. Sie sollten Ihrer Katze also Futter mit ausreichend Ballaststoffen zubereiten, um jeglichen Magen-Darm-Problemen vorzubeugen. Wenn Sie Dosenfutter oder Trockenfutter kaufen, sollten Sie überprüfen, ob diese Angebote auch Ballaststoffe beinhalten.

· Taurin: Sie dürfen auch Taurin nicht außer Acht lassen. Dieser Bestandteil ist äußert wichtig für das Herz-Kreislauf-System einer Katze. Wenn Sie Ihre Katze richtig ernähren möchten, ist Taurin ein absolutes Muss. Sie können Taurin aus Fisch oder Hühnchen gewinnen, sofern Sie das Katzenfutter selbst zubereiten. Schauen Sie sich ansonsten nach Katzenfutter um, das reich an Taurin ist.

· Vitamin A: Obwohl Menschen Ihren Bedarf an Vitamin A mithilfe von pflanzlichen Produkten abdecken können, ist das nicht der Fall bei Katzen. Katzen müssen das Vitamin A durch Fleischprodukte aufnehmen. Wenn Sie Ihrer Katze für gewöhnlich Dosenfutter kaufen, sollten Sie darauf achten, dass es Retinylpalmitat enthält. Retinylpalmitat ist der biologische Name für Vitamin A. Dieses Vitamin beugt Haut- und Fellproblemen vor. Ein Mangel könnte zu einem verlangsamten Wachstum führen.

· Vitamin B: Bei der richtigen Ernährung einer Katze sollte Vitamin B bzw. Nikotinamid auch nicht außer Acht gelassen werden, da dieses Vitamin nicht nur Magenproblemen, sondern auch vielen Zahnfleisch- und Zahnproblemen vorbeugt.

Wenn Sie die oben genannten Nährstoffe bei der Fütterung Ihrer Katze berücksichtigen, dann können Sie sich zurücklehnen. Sie ernähren Ihre Katze richtig und werden in den nächsten Jahren einen liebevollen und gesunden Gefährten an Ihrer Seite haben.

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