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Die Burmakatze – ein fauler, verschmuster Gefährte

Sie glauben bestimmt, dass die Burmakatze ursprünglich aus Burma stammt. Das ist wahrscheinlich auch so, obwohl die ersten burmesischen Katzen in Thailand gefunden wurden. Diese Katzen wurden ums Jahr 1930 herum in die Vereinigten Staaten von Amerika gebracht und dort mit Siamkatzen gekreuzt. Burma- und Siamkatzen weisen daher ähnliche Verhaltensweisen und körperliche Merkmale auf. Die amerikanische Burmakatze ist mittelgroß und sehr stämmig.

Merkmale einer Burmakatze

Diese Katzen sind nicht zu groß und auch nicht zu klein. Sie sind sehr muskulär und sehen athletisch aus und haben ein glänzendes, glattes, kurzes Fell. Burmakatzen sind auf der ganzen Welt für ihre Schönheit bekannt. Ihr Fell kann blau, braun, cremefarben, schokoladenbraun, lilafarbig oder rot sein. Offiziell anerkannt werden jedoch nur die dunkleren Fellfarben. Eine Burmakatze kann bis zu 13 Jahre alt werden. Diese Katzen sind sehr anhänglich und leisten ihren Besitzern Zuhause immer Gesellschaft. Man sagt ihnen nach, sehr gute Haustiere zu sein, die sich sehr gut an ihre Umgebung anpassen können. Burmakatzen lassen sich gerne streicheln und verhätscheln. Außerdem kommen sie mit beinahe jedermann gut aus. Sie machen sanfte Laute und sind darüber hinaus auch äußerst intelligent.

Geschichte der Burmakatze

Die Burmakatze ist eine Rasse, die aus der Kreuzung einer Siamkatze mit einer burmesischen Katze entstanden ist. Dr. J. Thomson war die erste Person, die eine der noch wenigen burmesischen Katzen (Wog Mau genannt) gekauft und diese mit einer Siamkatze gekreuzt hat. Das Resultat dieser Kreuzung war die erste Burmakatze.

Pflege und Fürsorge

Burmakatzen sind leicht zu halten. Sie sind jedoch sehr schwer, daher sollten Sie beim Hochheben, Baden und Bürsten dieser Katze Acht geben. Diese Katzen sind außerdem recht misstrauisch und verletzlich, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so aussehen. Man sollte diese Katzen nicht mit streuenden Katzen oder Hunden alleine lassen, da sie sich nicht verteidigen können. Die Kätzchen dieser Rasse sind unheimlich lebhaft und es macht großen Spaß, diesen beim Spielen zuzuschauen. Sie probieren gerne Kunststücke aus und stellen sich dabei sehr trottelig an und bieten ihren Besitzern so eine gute Unterhaltung. Mann muss Burmakatzen jedoch vor Augenkrankheiten schützen, da sie sehr anfällig für Bindehautentzündungen und Dermoide auf der Hornhaut sind. Ein Dermoid ist hierbei Hautgewebe oder Fell, das auf der Hornhaut festgewachsen ist. Diese Missbildung kann jedoch korrigiert werden.

Sie sollten sich nur eine Burmakatze anschaffen, wenn Sie viel Zeit zu Hause verbringen. Eine Burmakatze ist eines der zartesten und niedlichsten Geschöpfe unter den Katzen, sie benötigt aber viel Aufmerksamkeit.

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