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Die fünf giftigsten Pflanzen

Obwohl Pflanzen harmlos erscheinen, gibt es einige, die für Katzen gefährlich werden könnten. Solche Pflanzen – ob drinnen oder draußen – können zu Erbrechen, Durchfall, Nierenversagen, Atemstillstand, Verstopfung oder auch anderen ernsthaften und potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen führen, wenn Ihre Miezekatze an diesen Pflanzen knabbert.

Eine der gefährlichsten und schädlichsten Pflanzen ist die Lilie. Es gibt vielerlei Lilienarten, dazu gehört die Feuerlilie, die Osterlilie, die Prachtlilie, der Sternengucker, die Taglilie sowie die Ismenenlilie – und alle könnten lebensbedrohliche Auswirkungen auf Ihre Katze haben. Obwohl Lilien draußen wachsen, sind diese oft in Blumensträußen wiederzufinden, die drinnen in einer Vase aufgestellt werden. Osterlilien sind besonders beliebt.

Wenn Ihre Katze auch nur eine kleine Menge einer Lilie verschluckt hat, sollten Sie sofort den Tierarzt aufsuchen. Die Symptome werden einige Stunden später auftreten. Erbrechen, Trägheit und Appetitverlust sind geläufig. Diese Krankheitserscheinungen werden sich schnell verschlimmern und die Nieren werden innerhalb von 36 bis 72 Stunden versagen. Wenn Ihre Katze also eine Lilie verschluckt hat, ist die verbleibende Zeit die größte Herausforderung.

Die nächste gefährliche Pflanze ist das Maiglöckchen, das man mit den oben genannten Lilien nicht in eine Gruppe stecken kann. Es handelt sich dabei um kleine, glöckchenartige, süßlich riechende Blumen, die normalerweise draußen wachsen. Wenn Ihre Katze an dieser Pflanze knabbern sollte, könnte die Regelmäßigkeit des Herzrhythmus beeinträchtigt werden. Dieser Zustand wird auch als Herzrhythmusstörung bezeichnet. Eine Katze, die von einem Maiglöckchen gefressen hat, wird schwach und verwirrt erscheinen und eventuell auch erbrechen oder Durchfall haben. In dieser Situation ist es ratsam, die Katze mithilfe von Aktivkohle zum Erbrechen zu bringen. Sobald Sie das gemacht haben, sollten Sie sich sofort mit dem Tierarzt in Verbindung setzen.

Auch der Fingerhut bzw. die Digitalis ist eine giftige Pflanze, die Sie nicht außer Acht lassen sollten. Ihre Katze könnte an ernsthaften und sogar lebensbedrohlichen Komplikationen leiden, wenn Sie diese Pflanze frisst oder auch von dem Wasser trinkt, in dem die Pflanze steht. Die Toxine dieser Pflanze übertragen sich nämlich ins Wasser, wenn man diese in eine Vase stellt. Der Fingerhut dient der Herstellung des Wirkstoffs Digitalis, der wiederum der Behandlung von Herzrhythmusstörungen dient. Daher kann der Fingerhut auch Herzprobleme verursachen, wenn dieser verdaut wird. Er könnte zu einem Schock, niedrigem Blutdruck, einem Zusammenbruch oder sogar zum Tod führen. Sie können in so einem Fall Zuhause zwar einige Schritte einleiten, sollten Ihre Katze aber schnellstmöglich zum Tierarzt bringen, damit das Herz der Katze schnell wieder einen normalen Rhythmus und eine normale Herzfrequenz aufweist und die pflanzlichen Stoffe vollständig aus dem Körper der Katze entfernt werden.

Der blaue Eisenhut ist genauso gefährlich wie der Fingerhut, weil man auch hier das Wasser in der Vase nicht unterschätzen darf. Der blaue Eisenhut wirkt sich zwar nicht auf das Herz, aber dafür auf das Nervensystem aus. Übermäßiger Speichelfluss und Erbrechen gehören zu den geläufigen Symptomen, da diese Pflanze auch die Schleimhäute reizt. Außerdem könnte Ihre Katze vorübergehend ihr Sehvermögen verlieren. Wenn Sie eine Eisenhut-Vergiftung vermuten, sollten Sie sofort den Tierarzt besuchen.

Die letzte Pflanze ist die Anemone, die zu einer bluthaltigen Magen-Darm-Entzündung führen könnte. Die Anemone reizt die Schleimhäute und könnte auch Verstopfung, einen Schock und den Tod der Katze zur Folge haben. Wenn Sie glauben, dass Ihre Katze an einer Anemone geknabbert hat, sollten Sie ihr Aktivkohle verabreichen und so bald wie möglich den Tierarzt kontaktieren.

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