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Die Geschichte der Katze – zeitlose Tiere

Die Geschichte der Katze und der Menschen begann vor 9500 Jahren. Diese Beziehung ist also genauso alt wie die menschliche Zivilisation selbst. Katzen gehören zu den beliebtesten Motiven von Autoren und Künstlern auf der ganzen Welt.

Obwohl die gemeinsame Geschichte der Menschen und Katzen schwierig in ihrer Gesamtheit nachzuvollziehen ist, lassen sich einige Funde zu einem Bild zusammensetzen. 1983 wurde in Zypern eine Grabstätte entdeckt, in der man die sterblichen Überreste eines Mannes und einer Katze gefunden hat. Diese Grabstätte wurde 7500 BC angelegt, also in der Jungsteinzeit. Dieser Fund führt zur der Vermutung, dass Katzen in dieser Zeitperiode gezähmt und als Haustier benutzt wurden, da Katzen in Zypern ursprünglich nicht vorhanden waren. Auch Wikinger haben sich Katzen zu Nutze gemacht, indem sie sie Ratten haben fangen lassen.

Die Geschichte der Katze – Altes Ägypten

Ägypter haben Katzen eingesetzt, um die Population der Schädlinge während der Erntezeit unter Kontrolle zu behalten. Katzen wurden also auch im alten Ägypten gezähmt und mussten somit lernen, mit den Menschen zu leben. Katzen waren früher wilde und unabhängige Raubtiere. Sie wurden in dieser Zeit als „Miw“ bezeichnet.

Mittelalter

Das Mittelalter stellt eine dunkle Epoche in der Geschichte der Katze dar. Katzen wurden in dieser Zeit in Massen umgebracht, da sie als eine Verkörperung des Teufels angesehen wurden. Diese Illusion könnte auf die Unabhängigkeit und Distanzhaltung der Katze zurückzuführen sein. Die Ausrottung der Katzen führte auch zur Ausbreitung der Pest, da die Population der Nagetiere aufgrund dieses Massakers zugenommen hat. Nach diesem Vorfall hat der König von Wales, Hywel Dda, das Töten einer Katze als illegal erklärt.

Renaissance

In der Renaissance wurden Katzen entweder lebendig verbrannt oder während der Festzeit von Gebäuden geworfen. Katzen wurden in dieser Zeit als enge Gefährten von Hexen angesehen. Der Charakter „Greymalkin” in Shakespeares Drama „Macbeth” ist ein gutes Beispiel für diese Verbindung.

Europa

Die Geschichte der Katze in Europa begann im 12. Jahrhundert. Aus europäischen Folkloren geht die Tatsache hervor, dass man zu dieser Zeit davon ausgegangen ist, dass Katzen ein neugeborenes Kind mit ihrer Nase ersticken können. Ein englisches Gericht hatte nämlich bestätigt, dass eine Katze für den Tod eines Neugeborenen verantwortlich war, indem sie mit ihrer Nase die Atmung des Kindes unterdrückt hat. Der Grund für das Verhalten der Katze wurde auf ihr Verlangen nach Milch zurückgeführt, die sich im Mund des Babys befunden hat. In Wirklichkeit bevorzugt eine Katze jedoch Wasser, es sei denn, sie wurde mit Milch aufgezogen. In Europa glauben auch heute noch einige Leute, dass es Unglück bringt, wenn einem eine schwarze Katze über den Weg läuft. Andere glauben wiederum, dass schwarze Katzen Glück bringen. Außerdem sagt man dort, dass Katzen neun Leben haben.

Japan

In Japan werden Katzen als Glücksbringer oder als Zeichen für eine gute Zeit angesehen. Eine japanische Legende erzählt, dass eine Katze einem Grundstücksbesitzer ein Schwert gezeigt hat. Dieser war davon fasziniert und bewegte sich auf die Katze zu. Ein Blitz schlug plötzlich genau da ein, wo der Grundstücksbesitzer noch eben gestanden hatte. Seitdem sind Katzen dort ein Symbol des Glücks.

Die Geschichte der wissenschaftlichen Namensgebung

Carouse Linnaes, ein Lebenswissenschaftler, hat den Hauskatzen im Jahr 1758 den Namen „Felis Catus“ gegeben. Da Hauskatzen entfernte Verwandte der Wildkatzen sind, sind Hauskatzen eine Unterart dieser Wildkatzen. Die International Commission on Zoological Nomenclature (internationale Kommission für zoologische Nomenklatur) bezeichnet Hauskatzen als „Felis Silvestris Catus“ und Wildkatzen als „Felis Silvestris“.

Katzen sind Säugetiere und gehören zu den Fleischfressern. Die Geschichte der Katze schließt Pumas, Hauskatzen, Geparden, Ozeloten und Luchse ein. Alle gehören zur Unterfamilie der „Felinae“ (Kleinkatzen). Die großen Katzen, also Tiger, Löwen, Jaguars und Leoparden gehören zur Unterfamilie der „Pantherinae“.

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