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Erkrankungen der Zähne, des Zahnfleisches und der Schnauze der Katze erkennen

Beinahe 80% der Katzen, die bereits ihr drittes Lebensjahr erreicht haben, entwickeln irgendeine Erkrankung in der Schnauze, die die Zähne oder das Zahnfleisch betreffen könnten. Sie sollten diese Probleme nicht auf die leichte Schulter nehmen, weil die dafür verantwortlichen Bakterien auch in den Blutstrom der Katze gelangen und Nieren- oder Herzprobleme verursachen könnten.

Wir sind der Überzeugung, dass man Zahnfäule vermeiden kann, wenn man einer Katze ausschließlich Trockenfutter zum Fressen gibt. Trockenfutter enthält weniger Zucker als Feuchtfutter und der Zahnzerfall wird dadurch verlangsamt. Es könnte sich jedoch Plaque entwickeln.

Die Zähne der Katze selber untersuchen

Wenn Sie die Zähne, das Zahnfleisch und die Schnauze Ihrer Katze regelmäßig untersuchen, können Sie jegliche Probleme frühzeitig erkennen und das Schlimmste vermeiden. Die Untersuchung wird nur zwei bis drei Minuten in Anspruch nehmen. Sie sollten diese Untersuchung zwei bis drei Mal im Monat durchführen.

Wir möchten Ihnen einige Tipps mit auf den Weg geben, die Ihnen die Untersuchung erleichtern sollen.

  • Überprüfen Sie den Mundgeruch – ein unangenehmer Geruch könnte auf Zahnprobleme hinweisen.
  • Öffnen Sie die Schnauze Ihrer Katze mit Ihrem Daumen und Zeigefinger und sorgen Sie für gutes Licht.
  • Sind die Zähne gelb?
  • Das Zahnfleisch sollte gesund aussehen und eine pinke Farbe haben. Wenn es rot oder blass ist, könnten Zahnerkrankungen vorliegen.
  • Überprüfen Sie den Rachen Ihrer Katze. Ist dieser rot oder können Sie ein steinförmiges Objekt erkennen? Dann könnte es sich um eine Mundhöhlenentzündung handeln.

Ihre Katze wird sich manchmal nicht wohl fühlen und sich gegen die Untersuchung wehren. Sie sollten in diesem Fall davon ablassen und es an einem anderen Tag noch mal probieren. Wenn sich Ihre Katze erst einmal an die Untersuchung gewöhnt hat, sollten Sie diese zwei bis drei Mal im Monat durchführen. Außerdem sollten Sie die Zähne Ihrer Katze mindestens einmal im Jahr vom Tierarzt untersuchen lassen.

Zu den Symptomen einer Zahnfäule gehören ein unangenehmer Geruch, rotes oder angeschwollenes Zahnfleisch, ein gelb-brauner Zahnbelag und übermäßiger Speichelfluss. Wenn Ihnen eines dieser Symptome auffällt, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen.

Die Zähne der Katze bürsten

Wenn es um Probleme mit den Zähnen, dem Zahnfleisch und der Schnauze Ihrer Katze geht, ist Vorbeugung besser als Behandlung. Sie sollten die Zähne Ihrer Katze daher sorgsam mit einer Zahnbürste für Kinder reinigen. Es gibt auch Zahnbürsten für Haustiere, die man sich auf den Finger setzen kann. Sie sollten auf keinen Fall Ihre eigene Zahnpaste benutzen! Kaufen Sie anstelle dessen eine Spezialzahnpaste für Katzen. Diese Zahnpasten haben einen Hühnchen- oder Malzgeschmack – Katzen fahren darauf ab!

Vergessen Sie nicht, sich die Hände zu waschen, bevor Sie die Zähne Ihrer Katze reinigen, damit keinerlei Krankheitserreger in die Schnauze Ihrer Katze gelangen. Sie sollten sanfte, kleine, kreisförmige Bewegungen mit der Bürste machen. Wenn sich Ihre Katze heftig gegen das Bürsten der Zähne wehrt, könnten Sie auch ein Spezialgel benutzen, welches dem Katzenfutter untergemischt oder auch direkt in die Schnauze geschmiert werden kann.

Wenn ein Problem mit den Zähnen, dem Zahnfleisch oder der Schnauze der Katze auftreten sollte, kann der Tierarzt den betroffenen Zahn ziehen oder das Plaque von den Zähnen entfernen. Es ist zwar nicht nötig, die Zähne eines Kätzchens zu bürsten, es ist aber dennoch von Vorteil, weil man die Katze schon im jungen Alter an das Bürsten der Zähne gewöhnen kann. Wenn Sie erst einmal ausgewachsen ist, wird sie sich nicht dagegen wehren und Sie werden eine Reihe von Problemen vermeiden können.

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