Ihre Katze könnte an einer juckenden Hauterkrankung leiden, wenn sie sich ständig kratzt und/oder beißt, ihre Haut ableckt und sich an Gegenständen schabt. Haarausfall ist auch ein Anzeichen dafür. Außerdem wird sich das Fell verschlechtern und nicht mehr schön aussehen. Die Haare könnten z.B. nicht mehr nachwachsen oder es könnten Haare an bestimmten Stellen ausfallen. Die Haare könnten zwar auch gesund aussehen, sind aber spröde und brüchig. Es gibt auch schmerzhafte Hauterkrankungen, z.B. die Pyodermie (Pustelausschlag). Wenn Ihre Katze an einer Pyodermie erkrankt ist, werden Sie Eiterbläschen auf der Haut der Katze entdecken und auch andere Symptome beobachten können. Sie sollten die Haut Ihrer Katze sorgfältig untersuchen und im Falle eines Problems den Tierarzt kontaktieren.
Juckende Hauterkrankungen
Wenn sich Ihre Katze ständig den Rücken und Schwanz kratzt, beißt und leckt, dann könnte sie Flöhe haben. Wenn sie sich jedoch den Nacken, Kopf, das Gesicht und die Ohren kratzt, könnten Milben oder die Räude die Ursache sein. Diese Symptome treten jedoch auch bei einer Pyodermie auf. Auch Schuppen oder Cheyletiellose können auftreten, dabei werden Schuppen auf dem Rücken, den Seiten und dem Nacken sichtbar und es könnte auch etwas jucken. Wenn die Haut um die Ohren, den Mund und die Zehen herum gereizt ist und juckt, dann könnten Sandflöhe dafür verantwortlich sein. Sandflöhe sind sehr schwierig zu entdecken, wenn eine Katze rotes, orangenes oder gelbes Fell hat. Wenn sich Ihre Katze ständig die Ohren kratzt und den Kopf schüttelt, könnten Ohrmilben die Ursache sein. Sie werden in diesem Fall wachsartige oder eitrige Substanzen im Gehörgang der Katze entdecken können. Zecken sind relativ große Parasiten, die auf der Haut zu finden sind. Einige könnten sogar die Größe einer Erdnuss annehmen. Zecken bevorzugen die Ohren, Zehenzwischenräume und den Rücken einer Katze. Wenn sich eine Katze den Kopf, den Rücken und den Nacken kratzt und angeschwollene Augen hat, dann könnte es sich um eine Nahrungsmittelallergie handeln. Auch Pilzinfektionen können auftreten. Eine krustige Haut oder Beulen auf dem Kopf, dem Rücken und dem Nacken weisen auf eine feline miliare Dermatitis hin. Diese Symptome treten jedoch auch bei Flöhen oder einer Pyodermie auf. Wenn Ihre Katze Haare auf dem ganzen Körper verliert, könnte eine Allergie auf einen Duftstoff dafür verantwortlich sein.
Schmerzhafte Hauterkrankungen
Wenn eine Katze an Akne erkrankt ist, werden Mitesser auf den Lippen und der Unterseite des Kinns sichtbar. Wenn ein Kätzchen mit Eiter gefüllte Blasen auf dem Bauch und anderen freien Körperstellen entwickelt, handelt es sich um Grindflechte. Wenn sich unter der Haut schmerzhafte, entzündete Eiterbeulen befinden, dann ist Zellulitis die Ursache. Auch Selbstverstümmelung und Verletzungen durch Fremdkörper kommen manchmal vor. Die Alopezie führt aufgrund einer allgemeinen Erkrankung, einer endokrinen Störung und einer lokalen Infektion zum Haarausfall. Diese Symptome könnten auch stressbedingt sein. Wenn Sie auf Ihrer Katze jedoch kahle Stellen aufgrund einer roten, entzündeten Haut entdecken, handelt es sich auf jeden Fall um eine Alopezie. Diese Krankheit ist jedoch nicht lebensbedrohlich. Eine entsprechende Behandlung wird das Fell der Katze wieder nachwachsen lassen.
Die Haut stellt die primäre Abwehr gegen jegliche Erkrankungen dar. Man sollte sich gut um eine Katze kümmern, wenn Sie an Hautproblemen leidet. Die meisten Erkrankungen können behandelt werden, solange man sie früh genug entdeckt. Da viele Hauterkrankungen auf Allergien zurückzuführen sind, kann man diesen auch vorbeugen. Sie sollten regelmäßig den Tierarzt besuchen, um sich über den Gesundheitszustand Ihrer Katze auf dem Laufenden zu halten.
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