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Katzenfutter

Katzen sind Fleischfresser. Sie lieben Fleisch. Und sie brauchen Fleisch! Ihr Fellball benötigt viele Proteine und viel Fett – vegetarisches Futter steht nicht auf dem Plan. Wenn Sie einen Hund und eine Katze haben, dann könnte es manchmal vorkommen, dass sich Ihr Hund über das Katzenfutter hermacht. Das heißt aber nicht, dass Sie das Futter der beiden vertauschen können. Katzen benötigen eine bestimmte Anzahl an Nährstoffen, die man im Hundefutter nicht wiederfindet. Katzen brauchen Katzenfutter – ausschließlich!

Sie müssen sich im Klaren über den Inhalt des Katzenfutters und die Essgewohnheiten Ihrer Katze sein, um eine gesunde, glückliche und lebhafte Katze in Ihrem Haus bzw. Ihrer Wohnung zu haben. Einige Katzen bevorzugen zwei Mahlzeiten am Tag, während andere mehrere kleine Mahlzeiten am Tag vertilgen. Katzen ernähren sich übrigens sehr effizient. Und sie wissen auch, wann sie aufhören müssen. Es ist durchaus gewöhnlich, dass eine Katze während des Tages immer wieder etwas von ihrem Katzenfutter frisst. Sie können Trockenfutter also mit ruhigen Gewissen im Fressnapf liegen lassen, solange es sich Ihre Katze nicht zu gut gehen lässt. Sie könnte eventuell zu dick werden. Und eine fette Miezekatze liegt in der Regel nur faul herum.

Es ist nicht ratsam, die Marke des Katzenfutters zu wechseln. Sie werden Ihre Katze ansonsten verziehen – sie wird pingelig werden und sich melodramatisch verhalten! Sie sollten nicht überrascht sein, wenn Ihre Katze zu verschiedenen Zeiten frisst. Viele Katzen fressen zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich viel. Dieses Verhalten lässt sich auf ihre fernen Vorahnen – die Wildkatzen – zurückführen, da Wildkatzen in Abhängigkeit von erfolgreichen Beutezügen gefressen haben. Ihre Miezekatze wird also manchmal weniger Appetit auf ihr Futter haben, an anderen Tag wird sie jedoch fressen wie ein Scheunendrescher.

Es kann durchaus von Vorteil sein, Ihre Katze routinemäßig zu füttern. Achten Sie dabei darauf, welche Zeiten Ihnen und Ihrer Katze am besten passen. Wenn Sie Ihre Katze also zu festgelegten Zeiten füttern möchten, sollten Sie ihr zwei Mahlzeiten am Tag vorsetzen – eine am Morgen und eine am Abend. Kätzchen, die noch keine sechs Monate alt sind, müssen 3 bis 5 Mal täglich gefüttert werden.

Es ist sehr wichtig, die Ernährung Ihrer Katze ausgeglichen zu gestalten. Wie bereits erwähnt, handelt es sich um Fleischfresser. Das Futter einer Katze sollte also mindestens doppelt so viele Proteine beinhalten wie das eines Hundes. Ungefähr 25% der Kalorien, die eine Katze aufnimmt, sollte von Proteinen stammen. Und diese Proteine sollte sie aus Fleisch gewinnen. Wenn Sie Ihrer Katze also nicht ausreichend Fleisch füttern, werden Sie sie einem gesundheitlichen Risiko aussetzen. Darüber hinaus benötigt Ihre Katze auch eine Reihe anderer Nährstoffe.

Wenn wir über Katzenfutter sprechen, fallen Ihnen bestimmt sofort die Dosen ein, die man im Supermarkt kaufen kann. Beinhalten diese Dosen aber wirklich die Nährstoffe, die eine Katze braucht? Naja, es ist auf jeden Fall bequem. Sie kaufen einfach eine Dose auf Ihrem Weg nach Hause, öffnen diese und füllen den Fressnapf damit auf. Das war’s – relativ einfach, oder?

Dann passen Sie mal genau auf! Dieses Fertigfutter wurde hohen Temperaturen ausgesetzt und beinhaltet Tierfette für einen besseren Geschmack, Konservierungsstoffe für eine längere Haltbarkeit, Farbstoffe fürs Auge und andere Chemikalien. Es ist mit dem Junkfood zu vergleichen, das wir manchmal essen. Wenn Sie Ihrer Katze über einen längeren Zeitraum hin minderwertige Kost füttern, erhöhen Sie das Risiko, dass sie an Übergewicht und Trägheit leidet, an Diabetes erkrankt oder sogar frühzeitig stirbt. Wenn Junkfood also Millionen von Menschen auf der ganzen Welt umbringt, dann geht es den armen Katzen damit auch nicht besser.

Stellen Sie sich nur mal vor! Sie sagen zwar Ihren Kindern, nicht zu viel Fertigkost zu essen, geben es aber jeden Tag Ihrer Katze! Sie bringen Ihre Katze damit langsam aber sicher um!

Wenn Sie Ihrer Miezekatze in der Vergangenheit Dosenfutter gegeben haben, sollten Sie jetzt damit aufhören. Es ist noch nicht zu spät. Stellen Sie lieber selbst etwas zusammen. Sie werden über das Verhalten Ihrer Katze angenehm überrascht sein. Immerhin wird sie sehr aufgeregt sein, wenn Sie ihr eine Mahlzeit mit Thunfisch in der Küche zubereiten. Ihre Katze wird sich aufgrund des Fischgeruchs in Ihre Küche schleichen und Sie mit großen Augen anschauen. Aus einer trägen und gelangweilten Katze wird so schnell ein glücklicher, gesünderer und verspielter Gefährte. Außerdem werden Sie auf diese Weise die Verbundenheit zu Ihrer Katze verstärken können.

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