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Katzenkrankheiten

Wenn Sie sich eine Katze anschaffen möchten, sollten Sie sich zuerst über die Krankheiten informieren, an denen Katzen öfters leiden. Es wird Ihnen bei der Pflege Ihres neuen Gefährten helfen. Katzen sind sehr anfällig für eine Reihe von Erkrankungen, einschließlich Atemwegserkrankungen, Erkältungen, Harnwegsinfektionen (und Harnsteine), Verdauungsstörungen, Wunden, Haarbälle und Diabetes.

Katzen haben auch oft Probleme mit den Zähnen. Dazu gehören Wurzelhautentzündungen, Zahnfleischentzündungen, periapikale Geschwüre, Zahn- und Unterkieferbrüche, Geschwüre in der Schnauze, Zahnfleischblutungen, der Zahnverlust und auch der Mundgeruch. Wenn Sie die Zähne Ihrer Katze weiß und gesund halten möchten, sollten Sie ihr jeden Tag die Zähne putzen. Sie werden auf dem Markt eine Reihe von Produkten für die Zähne von Haustieren finden. Darüber hinaus sollten Sie die Zähne, das Zahnfleisch und die Schnauze Ihrer Katze alle drei bis sechs Monate vom Tierarzt untersuchen lassen.

Katzen können auch an Herzerkrankungen leiden, die häufigste Erkrankung ist dabei die hypertrophe Kardiomyopathie. Die Herzmuskeln der Katze pumpen das Blut in diesem Fall nicht weiter - die Blutzirkulation ist gestört und der Sauerstoff und die Nährstoffe werden nicht an die Organe der Katze übertragen. Diese Krankheit ist bei bestimmten Rassen, wie z.B. der amerikanischen Kurzhaarkatze und der Maine-Coon-Katze, vererbbar.

Es handelt sich bei der felinen infektiösen Peritonitis (FIP) um eine fortschreitende und ansteckende Bauchfellentzündung der Katzen. Eine Mutation der Coronaviren ist die Ursache für diese lebensbedrohliche Erkrankung. Katzen infizieren sich in der Regel mit der gutartigen Form dieses Viruses. Manchmal mutieren die Viren jedoch und werden pathologisch.

Krebs gehört auch zu den ernsthaften Gesundheitsproblemen der Katzen. Sie können an Knochenkrebs, Leberkrebs, Luftröhrenkrebs, Nasennebenhöhlenkrebs und anderen Krebsformen erkranken. Einige Katzen haben auch mit Vergiftungen zu kämpfen, in der Regel ist der Besitzer dafür verantwortlich zu machen, weil er der Katze entweder selbst Medikamente verabreicht hat oder weil die Katze herunter gefallene Tabletten verschluckt hat. Sie müssen beim Umgang mit Medikamenten äußerst vorsichtig sein. Stellen Sie also sicher, keine Tonika oder Tabletten fallen und liegen zu lassen. Außerdem sollten Sie immer den Tierarzt aufsuchen, bevor Sie Ihrer Katze irgendwelche Tabletten geben.

Katzen können auch Probleme bei der Fortpflanzung haben – Fehlgeburten, Abtreibungen und Schwierigkeiten während der Schwangerschaft eingeschlossen. Wenn Ihre Katze häufig draußen ist, könnte sie Magenprobleme bzw. Verdauungsstörungen, wie z.B. Durchfall und Erbrechen, entwickeln. Ein gestörtes Gleichgewicht der Hormone ist auch nicht außer Acht zu lassen. Auch Katzen leiden unter den Höhen und Tiefen ihres Hormonspielgels.

Haben Sie schon mal von Aids gehört? Wer nicht? Auch Katzen können an Aids erkranken. Katzen-Aids lässt sich zwar nicht auf den Menschen übertragen, es überträgt sich aufgrund von Schrammen und Bisswunden aber sehr schnell von Katze zu Katze.

Ihre Katze wird irgendwann einmal krank, auch wenn Sie sie gut ernähren und ausreichend in Bewegung halten. Das größte Problem stellen dabei Würmer und andere Parasiten dar. Spulwürmer, Hakenwürmer und Bandwürmer können Ihrer Miezekatze große Schwierigkeiten bereiten. Diese Würmer lassen sich im Darm der Katze wiederfinden und ernähren sich von den Nährstoffen, die die Katze durchs Futter aufnimmt und bedienen sich an ihrem Blut. Sie können sich sicher vorstellen, welche Auswirkungen diese ekligen Würmer auf eine arme, kleine Miezekatze haben könnten!

Wenn Sie bereits eine Katze besitzen und festgestellt haben, dass sie in letzter ständig den Kopf schüttelt und sich energisch kratzt, dann könnte das arme Ding an Ohrmilben leiden. Ungefähr 90% der Katzen, die ausschließlich im Haus bzw. in der Wohnung gehalten werden, haben irgendwann einmal mit diesen Schädlingen zu kämpfen. Vorsicht! Ohrmilben sind übertragbar. Ihre Katze könnte sich bei der Nachbarskatze anstecken oder auch anders herum.

Ein energisches Kratzen könnte zu Hautirritationen führen. Darüber hinaus sind auch die Ohren und die Augen einer Katze anfällig für Infektionen. Sie sollten Ihre Katze regelmäßig vom Tierarzt untersuchen lassen, um sich über ihren Gesundheitszustand auf dem Laufenden zu halten. Halten Sie auch nach einer Ringelflechte Ausschau.

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