In der Antike wurden Katzen nur zum Fangen von Ratten eingesetzt. Mit der Weiterentwicklung der menschlichen Zivilisation hat auch die Züchtung von Katzen begonnen. Heutzutage gibt es mehr als 70 Katzenrassen.
In nordamerikanischen Haushalten findet man oft Perserkatzen. Sie gehören zu den charmantesten, faszinierendsten und liebenswertesten Katzen überhaupt. Perserkatzen lassen sich problemlos im Haus bzw. in der Wohnung halten. Sie haben große Augen und ein dickes, weiches Fell und gewinnen immer die Herzen ihrer menschlichen Gefährten. Obwohl langhaarige Perserkatzen recht teuer sind, gehören sie aufgrund ihrer warmmütigen Natur zu den beliebtesten Katzenrassen. Siamkatzen hingegen sind bekannt für ihr Temperament und ihre zerstörerische Natur.
Wenn Sie sich eine Bengalkatze wünschen oder bereits eine besitzen, dann müssen Sie mit neidischen Nachbarn rechnen! Diese Katzen sehen exotisch aus - ihr leopardenartiges Fell ist unheimlich sanft. Viele glauben, dass diese Katze nach dem Königstiger benannt wurde, in Wirklichkeit wurde ihr Name aber von asiatischen Leoparden abgeleitet. Obwohl diese Katzenrasse dirket von der Wildkatze abstammt, sind die modernen Hauskatzen von Natur aus sanftmütig, aber auch sehr lebhaft.
Haben Sie an orientalischen Kurzhaarkatzen Interesse? Dann sollten Sie sich auf einen bulligen Gefährten gefasst machen! Diese Katzen sind sehr muskulös, sehen aber dennoch umwerfend aus. Man kann diese Katzen in verschiedenen Farben erhalten – rot, blau, weiß, schwarz, cremefarben, lavendelblau, kastanienbraun sowie beige. Sie können auch Varianten mit einer Zeichnung oder Schattierung finden. Und wissen Sie was? Orientalische Kurzhaarkatzen können auch mehrere Farben haben – diese Katzen gibt es in ungefähr 300 verschiedenen Farbkombinationen!
Es gibt auch britische und amerikanische Kurzhaarkatzen. Beide Rassen sind sich sehr ähnlich, unterscheiden sich aber auch in vielen Weisen. Obwohl die amerikanische Kurzhaarkatze als einheimische Katze angesehen wird, wurde sie von den Einwanderern Europas mitgebracht, als Sie die neue Welt beheimateten. Diese Katzen stellen aufgrund ihrer verspielten Natur prima Gefährten für Kinder dar.
Die britische Kurzhaarkatze ist auch als „Arbeitskatze“ bekannt. Amerikaner nennen sie auch „British Blue“. Viele Leute verwechseln diese Rasse mit der französischen Kartäuserkatze, da die Rassen in der Tat sehr ähnlich aussehen. Katzenliebhaber kennen jedoch den Unterschied. Die britische Kurzhaarkatze ist mittelgroß, kräftig und hat breite Schultern sowie eine breite Brust. (Wir sprechen noch immer über Katzen!) Kurzhaarkatzen sind unabhängige Tiere und instinktiv immer äußerst wachsam. Es liegt in ihrem Wesen, ihrem Besitzer im Haus nachzulaufen und bei seinen Aktivitäten zu beobachten.
Wie wäre es den mit einer Langhaarkatze (außer der Perserkatze)? Gut! Es gibt orientalische Langhaarkatzen und britische Halblanghaarkatzen. Man nennt die orientalischen Langhaarkatzen auch „British Angora“. Die britischen Halblanghaarkatzen werden von den Amerikanern als „Lowlander“ und von den Europäern auch als „Britannica“ bezeichnet. In Großbritannien muss die Rasse noch offiziell anerkannt werden. Langhaarkatzen sind wunderschöne Tiere. Sie scheinen wie für ein Haustier gemacht zu sein.
Wussten Sie schon, dass die Mehrheit der 100 Millionen Katzen auf der ganzen Welt Kreuzungen bzw. nicht reinrassige Katzen sind? Diese Katzen werden oft als Straßenkatzen bezeichnet – Katzen, deren Eltern nicht bekannt sind. Die Anschaffung einer Kreuzung kann viele Vorteile haben – nicht reinrassige Katzen haben weniger unerwünschte Gene, sie gehören zu den fittesten der Katzen und sind ein Ergebnis der Mutter Natur.
Wenn Ihnen die Rasse egal ist und wenn es auch nicht unbedingt eine Kreuzung sein muss, dann wäre die Glückskatze für Sie richtig. Eine Glückskatze kann keiner bestimmten Rasse zugeordnet werden. Der Name drückt lediglich aus, dass das Fell der Katze ein außergewöhnliches Farbmuster hat. Es könnte sich um eine Kurzhaarkatze, eine Perserkatze, eine Manx-Katze oder irgendeine andere Katzenrasse handeln. Sie sollten sich auch einmal Burmakatzen anschauen. Diese niedlichen Geschöpfe sind sehr anhänglich – genauso wie Hunde. Sie haben eine sanfte Stimme und beobachten all die Aktivitäten im Haus. Eine solche Katze könnte sicher zu einem perfekten Kameraden werden!
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