Ein Mikrochip ist im Augenblick die beste Methode, um verloren gegangene Haustiere aufzuspüren. Dieser Transponder ist ein winzig kleiner Computerchip, der unter die Haut der Katze gesetzt wird. Obwohl der Mikrochip nur die Größe eines Reiskorns hat, enthält er wichtige Informationen über den Besitzer und die Katze. Wenn sich Ihre Katze davon schleichen sollte, kann man die Informationen auf dem Mikrochip mithilfe eines Lesegeräts abfragen und die Katze anschließend an den Besitzer zurück geben.
Da das Einsetzen eines Mikrochips in den meisten Regionen nur um die 55 Euro kostet, können viele Katzenbesitzer von dieser Technologie Gebrauch machen. Wenn Sie eine Katze aus dem Tierheim kaufen, könnte es auch durchaus sein, dass die Katze bereits einen Mikrochip hat. Sie müssen in diesem Fall keine Kosten für das Einsetzen eines Mikrochips einrechnen und lediglich eine Gebühr für die Registrierung Ihrer Katze zahlen.
Wie funktioniert der Mikrochip?
Der Einsatz eines Mikrochips ist ein relativ kleiner Eingriff, der in wenigen Minuten vorrüber ist und keine Nebenwirkungen hat – ganz im Gegensatz zu chirurgischen Eingriffen, wie z.B. der Kastration. Der Ablauf ist eigentlich mit dem einer Impfung zu vergleichen. Der Tierarzt schießt den Mikrochip in der Regel mit einer Einwegspritze unter die Haut der Katze. Dieser Mikrochip sollte sich im Nackenbereich der Katze befinden.
Der Mikrochip kann mithilfe eines Lesegeräts gelesen werden. Wenn man dieses Lesegerät über den Chip hält, werden alle darauf enthalten Informationen gescannt und auf dem Gerät wiedergegeben. Dazu gehören der Name, die Anschrift und die Telefonnummer des Besitzers sowie eine Beschreibung der äußerlichen Erscheinung der Katze. Da die sichere Rückkehr einer Katze von den Informationen auf diesem Chip abhängt, sollten Sie diese Informationen unbedingt auf dem Laufenden halten.
Die Vor- und Nachteile eines Mikrochips
Studien haben ergeben, dass in den USA allein jedes Jahr mehr als 10 Millionen Haustiere verloren gehen, obwohl diese ein Halsband mit den Kontakteinzelheiten des Besitzers tragen oder einen Mikrochip haben. Der Mikrochip wird bei der Identifizierung Ihrer Katze helfen, ist aber keine Lösung für alle Situationen. Wenn Ihre Katze in einer Gegend verloren geht, in der kein Mikrochip-Lesegerät verfügbar ist, dann werden Sie die Katze auch nicht aufspüren können.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass ein Lesegerät einen bestimmten Chip nicht lesen kann. Es gibt unterschiedliche Lesegeräte. Einige dieser Lesegeräte haben eine hohe Frequenz und können die Informationen auf dem Chip daher nicht erkennen. In so einer Situation würden die Mitarbeiter eines Tierheims davon ausgehen, dass die Katze keinen Chip hat. Es ist also durchaus möglich, dass Ihre Katze trotz dem Mikrochip nicht zurückkehrt.
Sie sollten Ihre Katze daher nicht nur mit einem Mikrochip, sondern auch mit einem Halsband und Ihrer Anschrift ausstatten. So können Sie sicher stellen, dass Ihre Katze nicht in irgendeinem Tierheim landet. Ein Halsband mit Ihren Informationen wird es jedermann sehr leicht machen, Ihre Katze zu identifizieren und zurückzubringen.
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