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Trennungsängste bei Katzen und der Umgang damit

Trennungsängste werden in der Regel mit Hunden in Verbindung gebracht, da sie von Natur aus einem Rudel angehören möchten. Katzen, die sehr an ihren Besitzer gebunden sind, könnten jedoch auch Trennungsängste entwickeln. Diese Ängste können manchmal auf die Gene und das Temperament einer bestimmten Rasse zurückzuführen sein. Manchmal ist die Persönlichkeit einer Katze jedoch dafür verantwortlich zu machen, wenn die Katze bereits in ihren ersten Lebenswochen zum Haustier geworden ist.

Symptome der Trennungsängste bei Katzen

  • Übertriebene Verbundenheit zum Besitzer: Das deutlichste Anzeichen ist wohl die übertriebene Verbundenheit zum Besitzer. Obwohl sich Katzen normalerweise nicht an eine bestimmte Person binden, werden einige extrem anhänglich. Die Katze folgt dem Besitzer in diesem Fall auf Schritt und Tritt.
  • Schreien und übermäßiges Miauen: Wenn Ihre Katze dazu neigt, zu miauen und zu schreien, sobald Sie das Haus verlassen haben, dann könnten Trennungsängste die Ursache für dieses Verhalten sein. Wenn Sie alleine wohnen, könnten Sie ein Aufnahmegerät benutzen um herauszufinden, ob Ihre Katze Krach macht, wenn Sie erst einmal weg sind.
  • Wiederholte Auffälligkeiten beim Aufbruch: Jegliche Symptome, die immer wieder auftreten, wenn der Besitzer das Haus verlässt, könnten auf Trennungsängste zurückzuführen sein. Wenn sich Ihre Katze in dieser Situation immer versteckt, sich davon schleicht, schmollt oder auch miaut, dann möchte sie Ihnen mitteilen, dass sie nicht alleine gelassen werden möchte.
  • Appetitverlust: Wenn Ihre Katze nur dann nicht frisst, wenn Sie nicht zu Hause sind bzw. nur sehr wenig frisst, könnte sie traurig aufgrund der Trennung von Ihnen sein. Wenn Ihre Katze nichts fressen möchte, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass Fressen aufgrund Ihrer Abwesenheit nicht länger von Wichtigkeit erscheint.
  • Unangebrachtes Harnlassen: Trennungsängste können dazu führen, dass eine Katze ihre Manieren vergisst. Katzen neigen genauso wie Hunde dazu, aufgrund der Trennungsängste an unangebrachten Plätzen Harn zu lassen. Dazu gehören unter anderem das Bett und die Kleidungsstücke des Besitzers.
  • Übermäßige Fellpflege und andere Verhaltensweisen: Eine äußerst sorgfältige Fellpflege, große Aufregung bei der Rückkehr des Besitzers, Erbrechen an verschiedenen Stellen und das Ausreißen von Haaren sind auch Anzeichen für Trennungsängste.

Der Umgang mit Trennungsängsten bei Katzen

Zuerst sollten Sie Ihre Katze von einem Tierarzt untersuchen lassen und ausschließen, dass es sich um ein körperliches Problem handelt. Wenn die Untersuchung ergibt, dass die Katze gesund ist, sollten Sie sich über die Verhaltensweisen Gedanken machen. Sie sollten Ihre Katze nicht bestrafen, wenn sie ihr Geschäft neben dem Katzenklo erledigt. Eine Bestrafung würde das Problem nur verschlimmern und die Ängste der Katze verstärken. Ignorieren Sie Ihre Katze für 15 Minuten, bevor Sie das Haus verlassen und nachdem Sie zurück gekehrt sind. Außerdem sollten Sie für nicht all zu lange wegbleiben und die Zeitabstände nach und nach vergrößern, bis sich die Katze an Ihre Abwesenheit gewohnt hat. Darüber hinaus können Sie den Trennungsängsten Ihrer Katze Spielzeuge und Leckerlis entgegensetzen, wenn Sie nicht zu Hause sind. Schwere Fälle können mit Medikamenten behandelt werden oder benötigen eine Verhaltenskorrektur.

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