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Vergiftungen bei Katzen

Da eine Katze normalerweise ein sehr neugieriges Tier ist, kommt es manchmal vor, dass sie etwas aufnimmt, das sich tödlich auswirken kann. Vergiftungen können verschiedene Auswirkungen und Ursachen haben, dazu gehören auch einige Mittel des täglichen Gebrauchs. Wenn Sie eine Katze haben, sollten Sie bestimmte Sachen aus dem Weg räumen, sodass diese außer Reichweite Ihrer Katze sind.

Wir möchten die Liste der Objekte besprechen, die Ihrer Katze zur Gefahr werden könnten. Jegliche Haushaltsartikel, die Ammoniak und Bleiche beinhalten, sind giftig für Katzen. Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, Abflussreiniger, Seife, Waschmittel, Mottenkugeln und Streichhölzer stellen auch ein Risiko dar. Darüber hinaus kann auch die Garage zur Gefahr werden, weil sich dort Benzin, Petroleum, Bremsflüssigkeit, Scheibenwischerflüssigkeit und Frostschutzmittel wiederfindet. Frostschutzmittel haben einen süßen Geschmack, der Katzen anzieht und großen Schaden anrichten kann. Auch Agrarerzeugnisse können giftig für Katzen sein. Dazu gehören Insektizide, Rattengift, Unkrautbekämpfungsmittel, Schimmelbekämpfungsmittel, Mittel gegen Schnecken, Würmer und Weichtiere sowie Düngemittel. Farbe, Verdünnungsmittel, Lösungsmittel, Holzschutzmittel und sonstige Artikel aus dem Baumarkt sind auch gefährlich für Katzen. Außerdem kann sich ein Katze an Medikamenten, wie z.B. Aspirin, Paracetamol (Tylenol oder andere Produkte), Diätpillen, Schlaftabletten, Beruhigungsmittel, Abführmittel und Franzbranntwein vergiften. Sie sollten die Medikamente daher gut verstauen und nicht aus Versehen fallen und liegen lassen, weil die Katze ansonsten davon probieren könnte. Darüber hinaus stellen auch Kosmetika eine Gefahr für Katzen dar und sollten daher außer Reichweite der Katze aufbewahrt werden. Dazu gehören Deodorants, Haarfärbemittel, Nagellack, Lotions, Sonnencreme, Haarspray und Parfüm. Auch Farbrückstände, verunreinigtes Futter und chemisch behandeltes Toilettenwasser können verheerende Auswirkungen auf Katzen haben.

Katzenbesitzer sollten die oben genannten Produkte immer gut verstauen. Wenn Sie z.B. ein Reinigungsmittel benutzen, sollten Sie nach der Reinigung immer sicher stellen, dass Sie alles wieder aufgewischt und nichts verspritzt haben. Diese Produkte sollten in einem Behälter oder im Schrank aufbewahrt werden, damit Ihre Katze keinen Zugriff darauf hat. Haustiere sind wie kleine Kinder und daher sollte man extra vorsichtig sein. Wenn Ihre Katze draußen war, sollten Sie ihre Pfoten reinigen, weil sie eventuell in etwas Giftiges getreten sein könnte und es ansonsten selbst ablecken würde.

Auch Gartenpflanzen können gefährlich für Katzen sein. Dazu gehören die Dieffenbachie, der Philodendron und Kaladien. Diese Pflanzen können den Hals der Katze irritieren und zu Verbrennungen führen. Wenn Ihre Katze davon betroffen sein sollte, sollten Sie sofort den Tierarzt aufsuchen. Englischer Efeu, die Schwertlilie, die Narzissenlilie, Narzissen und Tulpen (insbesondere deren Blüten) können zu Magenproblemen und manchmal sogar zur Erregung des Zentralnervensystems und schließlich zum Koma führen. Der Fingerhut, Maiglöckchen, der Oleander, der Eisenhut und der Rittersporn haben Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System einer Katze und können zum plötzlichen Tod führen. Es gibt auch ein paar Eibenbäume, die eine Gefahr für Katzen darstellen, da sie das Nervensystem der Katze beeinträchtigen. Es gibt auch einige Gase, die sich tödlich auf Katzen auswirken könnten. Dazu gehören Ammoniakdämpfe, Kohlenstoffmonoxid, Rauch und Kochgas.

Wenn Sie also eine Katze haben, sollten Sie auf diese Sachen achten und Ihre Katze vor jeglichen Vergiftungen schützen.

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