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Was Rassekatzen von nicht reinrassigen Katzen unterscheidet

Katzen sind beliebte und bewundernswerte Haustiere. Sie wurden ursprünglich von den Ägyptern zur Bekämpfung von Nagetieren eingesetzt. Später wurden sie gezähmt und zum Haustier der Menschen erklärt. Man kann Katzen im Allgemeinen in reinrassige Katzen und nicht reinrassige Katzen unterteilen.

Rassekatze vs. nicht reinrassige Katze

Nicht reinrassige Katzen sind Kreuzungen, die Rasse der Eltern ist dabei nicht bekannt. Diese Katzen lassen sich keiner anerkannten Katzenrasse zuordnen. Sie sind ein Resultat zufälliger Kreuzungen aus verschiedenen Katzenrassen. In Amerika werden diese Katzen als „Straßenkatzen“ und in Großbritannien als „Streuner“ bezeichnet. Die meisten dieser Katzen teilen die Merkmale der Rassekatzen nicht. Nicht reinrassige Katzen unterscheiden sich in der Regel aber nicht sehr voneinander.

Diese Katzen können langhaarig oder kurzhaarig sein. Die Mehrzahl hat jedoch kurzes Fell, da das Gen für das kurze Haar das dominante ist. Das dominante Gen bekommt in der Regel öfter die Gelenheit, an den Nachwuchs weiter gegeben zu werden. Da diese Katzen ein Resultat verschiedener Katzenrassen sind, sind sie von Natur aus gesünder. Die natürliche Auslese spielt hierbei die entscheidende Rolle, da der Nachwuchs nur die besten Gene seiner Eltern erhält. Nicht reinrassige Katzen haben viele verschiedene Farben und Zeichnungen. Die langhaarigen unter ihnen sind für gewöhnlich öfter getigert als die kurzhaarigen. Sie sind nicht zu dünn und auch nicht zu schwerfällig.

Rassekatzen sind reinrassig, d.h. die Elternteile wurden für die Züchtung ausgewählt. Die Eltern dieser Katzen gehören derselben Rasse an. Sie könnten auch unterschiedlicher Rasse sein, es muss jedoch ein Ahnenverzeichnis vorliegen. Diese Katzen erben die Merkmale ihrer Vorahnen. Die britische Kurzhaarkatze ist z.B. ein Nachfahre der römischen Katze und hat somit die Merkmale dieser Katze übernommen. Die bekanntesten Rassekatzen sind die Siamkatzen, die amerikanischen Kurzhaarkatzen, Rex-Katzen, Perserkatzen und die Maine-Coon-Katzen. Diese Rassen sind im Katzenverzeichnis eingetragen. Es gibt weit mehr als 40 Rassekatzen. Reinrassige Katzen erben die guten sowie die schlechten Gene ihrer Vorfahren und sind daher anfällig für genetisch-bedingte Erkrankungen. Sie benötigen mehr Pflege und Aufmerksamkeit als nicht reinrassige Katzen. Rassekatzen sind jedoch gute Haustiere, insbesondere wenn Sie mit Ihrer Katze an Katzenausstellungen teilnehmen möchten.

Nicht reinrassige Katzen unterscheiden sich nicht sonderlich in ihrem Aussehen und Verhalten – ganz im Gegensatz zu Rassekatzen. Die Haltung der nicht reinrassigen Katzen ist einfacher. Da ihre Vorfahren jedoch nicht bekannt sind, ist es schwieriger ihr Gewicht und Alter einschätzen zu können. Diese Katzen sind Raubtiere. Sie können wunderschön und sehr anhänglich sein.

Wenn Sie sich ein Haustier anschaffen möchten, sollten Sie überlegen, welche Katze am besten zu Ihnen passen würde – eine Rassekatze oder keine reinrassige Katze.

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