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Wichtige Informationen über Harnwegsinfektionen bei Katzen

Eine Harnwegsinfektion ist sehr schmerzhaft. Die Ursache einer solchen Infektion ist nicht eindeutig. Die betroffenen Katzen haben extreme Schmerzen beim Harnlassen und heulen dabei eventuell auch auf.

Viel frisches Wasser ist ein ideales Hausmittel

Wenn Ihre Katze hartnäckig versucht Harn zu Lassen, die Menge des Urins aber nur sehr gering ist, dann können Sie davon ausgehen, dass sie an einer Harnwegsinfektion erkrankt ist. Manchmal scheidet sie neben dem Urin auch Blut aus. Diese Erkrankung ist auf eine Virusinfektion oder bakterielle Infektion der Harnblase oder Harnröhre zurückzuführen. Die betroffenen Katzen urinieren häufig und lassen dabei nur sehr wenig Harn. In den meisten Fällen benutzen sie das Katzenklo nicht mehr und suchen nach Plätzen mit einer kühlen Oberfläche, wie z.B. den Badezimmerboden, da die Kälte die Schmerzen lindert. Obwohl dieses Problem in der Regel nur einige Tage anhält, sollten die Schmerzen in der Zwischenzeit mithilfe einer Therapie gelindert werden. Das beste Hausmittel ist in diesem Fall viel frisches Wasser, da es den Urinspiegel erhöhen wird und die Viren bzw. Bakterien wegspült, die für die Entzündung verantwortlich sind. Darüber hinaus sollten Sie mehr Behälter aufstellen, die Ihre Katze für das Harnlassen benutzen kann. Die Katze wird unter diesen Umständen häufiger urinieren und die Infektion schneller loswerden. Ihre Katze könnte auch andere Probleme beim Harnlassen entwickeln. Harnsteine und –Kristalle könnten sich in der Blase oder im Harntrakt bilden und beim Harnlassen große Schmerzen verursachen. Diese Steine und Kristalle entstehen aufgrund von Ablagerungen von Mineralien im Harntrakt. Wenn der Urin zu lange in der Blase verweilt, lagern sich die Mineralien dort ab und formen Harnsteine, die sehr dick werden könnten, dunkelgelb sind und streng riechen. Sie sollten Ihre Katze dazu ermutigen, öfter zu Urinieren, damit sich der Urin nicht zu lange in der Blase ansammelt. Außerdem sollten Sie ihr immer viel frisches Wasser zu trinken geben.

Der Säuregehalt des Urins einer Katze spielt eine große Rolle

Sie sollten Ihrer Katze Nahrungsmittel zum Fressen geben, die den Säuregehalt des Urins aufrecht erhalten, da sich Harnsteine nicht in einem säurehaltigen Medium bilden können. Der Tierarzt wird Ihnen die Zubereitung bestimmter Mahlzeiten empfehlen, die den Abbau und die Zersetzung der Harnsteine fördern werden. Manchmal können Harnsteine auch die Harnröhre blockieren – es kommt jedoch öfter bei Katern vor, da die Harnröhre eines Katers länger und enger als die einer Katze ist. Eine solche Blockade ist äußerst gefährlich und muss schnellstens vom Tierarzt behandelt werden. Sie kann zum plötzlichen Tod führen, da die Nieren nicht mehr dazu in der Lage sind, die Reststoffe des Körpers auszusondern. Dieser Zustand ist neben anderen Komplikationen, wie z.B. der falschen Konzentration einer Flüssigkeit, lebensbedrohlich und kann auch zum Bewusstseinsverlust führen. Der Tierarzt würde in so einem Fall einen Katheter, also eine dünne Kanüle, benutzen, um die Blockade zu entfernen und den Urin langsam abzulassen. Die Betäubung der Katze ist Voraussetzung für einen solchen Eingriff, außerdem muss sie eventuell an den Tropf gehangen werden, um eine Dehydration auszuschließen.

Ein Katzenbesitzer muss der Ernährung und Wasseraufnahme seiner Katze Aufmerksamkeit schenken, um jegliche Harnwegsinfektionen zu vermeiden. Heutzutage gibt es auf dem Markt eine Vielzahl von guten Katzenfutterherstellern, deren Produkte die Gesundheit der Katze fördern und Harnwegsinfektionen vorbeugen.

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